HEITEC stellte neue vollautomatische 2D-Röntgenprüfanlage vor

03.07.2019

Auf der weltweit bedeutendsten Fachmesse für den Gießereisektor, der GIFA in Düsseldorf, stellte das HEITEC-Tochterunternehmen HEITEC PTS seine neueste Entwicklung, die vollautomatische 2D-Röntgenprüfanlage HeiDetect Flex Robot vor. Daneben präsentierte der Technologieführer in der industriellen Röntgeninspektion auch sein komplettes Portfolio. Seit einigen Jahren realisiert HEITEC unter dem Namen HeiDetect erfolgreich automatisierte Anlagen im Bereich der industriellen Computertomographie und der Röntgenprüfung. Dabei steht bei den HeiDetect-Anlagen hauptsächlich der vollautomatische und wirtschaftliche Ablauf im Vordergrund.

Von dem großen Messe-Interesse an den innovativen HEITEC-Produkten waren die Geschäftsführer Christian Abt und Michael Frieß sehr angetan. "Die überwältigende Nachfrage", gestanden sie unisono, "übertraf unsere optimistischen Erwartungen weit. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die neue 2D-Röntgenanlage live zu erleben und sich davon zu überzeugen, wie sich selbst großvolumige Bauteile effizient prüfen lassen. Mit ihrem umfangreichen Paket an Anpassungsfähigkeit, Schnelligkeit und Effizienz kam die Innovation bestens an."

Die Röntgenprüfanlage HeiDetect Flex Robot erzielt durch den integrierten Industrieroboter eine sehr hohe Flexibilität und Geschwindigkeit. Dadurch ist sie bestens für den Inline-Betrieb in der Massenfertigung von Aluminiumgussteilen geeignet. Durch die große Eingangsfläche des XEye Detektors können große Bereiche in einer Prüfposition ausgewertet werden. Dieser Vorteil ermöglicht weniger Handhabungsschritte und reduziert die Prüfzeit je Bauteil.

Durch die Integration der Bildauswertesoftware ISAR und des Detektors XEye, entwickelt vom Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT, werden eine nahezu pseudofehlerfreie Auswertung mit stabiler Bildqualität ermöglicht. Mit der leistungsfähigen Bildverarbeitung lassen sich Gießfehler wie beispielsweise Lunker, Poren, Nester und Fremdkörper erkennen und klassifizieren. Defekte sind ab einem Bereich von drei Prozent der durchstrahlten Wandstärke erkennbar. Großflächige Oxide können ab einer Größe von einem Prozent der Wandstärke detektiert werden.
Die Auswertesoftware ISAR bietet eine ergonomische Benutzeroberfläche mit der die Prüfparameter kundenspezifisch einstellbar sind. Wichtige Daten lassen sich an ein bestehendes BDE oder PPS System übermitteln. Speziell aufbereitete Prüfergebnisse werden in Echtzeit an die Produktion übermittelt und ermöglichen Trendverfolgung und kontinuierliche Produktqualitätsoptimierung mit dem Ziel der Ausschussminimierung. Sie produzieren deutlich effizienter und können sich auf Ihre Qualität hundertprozentig verlassen.

 

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