HEITEC Vorstandsvorsitzender Richard Heindl mit Wirtschaftsminister Pschierer in Bulgarien

13.06.2018

HEITEC wird immer internationaler und beabsichtigt seine Marktposition signifikant auszubauen. Während einer Delegationsreise nach Bulgarien mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer informierte sich HEITEC Vorstandsvorsitzender Richard Heindl über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und knüpfte neue Kontakte mit hohen Vertretern der Regierung und von bereits in dem Balkanstaat tätigen Unternehmen.

Unter anderem fanden auch Gespräche mit dem bulgarischen Staatspräsident Rumen Radev und Wirtschaftsminister Emil Karanikolov statt. Daneben standen hochkarätige Fachveranstaltungen, Unternehmensbesuche, die offizielle Eröffnung einer neuen Produktionsstätte des Allgäuer Verpackungsspezialisten Multivac und die Feier zum 15-jährigen Bestehen der bayerischen Repräsentanz in Sofia auf dem Programm.

Die Delegation besuchte neben Sofia auch Stara Zagora, eine der größten Städte Bulgariens mit dynamischer Entwicklung und ein wichtiges Universitäts- und bedeutendes Industriezentrum mit zahlreichen Forschungs- und Kultureinrichtungen.

Nach der zweittägigen Delegationsreise zog der bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer ein positives Fazit: "Wir konnten neue Felder der Zusammenarbeit erschließen. Sowohl unsere politischen als auch unsere wirtschaftlichen Beziehungen sind eng und freundschaftlich. Das bilaterale Handelsvolumen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, allein 2017 um 18 Prozent. Damit wurde in unserem Warenaustausch erstmalig die 1-Milliarde-Euro-Grenze geknackt und ein Rekordwert von 1,2 Milliarden Euro erreicht."

Deutschland ist mit einem Anteil von 14 Prozent mit großem Abstand der wichtigste Handelspartner Bulgariens. Bayern hat daran mit über 15 Prozent einen erheblichen Anteil. "Gerade in der IT-Branche, im Maschinen- und Anlagebau sowie in der Umwelttechnik sehe ich weiteres Potential für die Intensivierung unserer Wirtschaftsbeziehungen. Hier ergänzen sich das Knowhow und die hohe Expertise unserer bayerischen Unternehmen mit dem nach wie vor hohen Bedarf in Bulgarien. Im Bereich IT hat Bulgarien hervorragende Fachkräfte und bietet gerade im Outsourcing zahlreiche attraktive Möglichkeiten", betonte Pschierer. 

Bulgarien verzeichnete zuletzt ein überdurchschnittlich hohes Wachstum. Die wirtschaftliche Gesamtlage im Land ist stabil, die Haushaltslage äußerst solide und die Unternehmen im Land blicken optimistisch in die Zukunft. Niedrige Arbeitskosten, eine niedrige Steuerbelastung, gute Fremdsprachenkenntnisse der Bevölkerung und die strategisch günstige Lage an der Grenze zwischen Europa und Asien machen Bulgarien für Investoren attraktiv. Die amtierende Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für Investoren weiter zu verbessern, vor allem im rechtlichen Bereich und bei der Korruptionsbekämpfung.

 

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