Einblicke in die HEITEC-Technologie-Welt für die "Erlanger-Österreicher" Ingenieure

23.11.2017

Über tausend Jahre technologische Kompetenz und Erfahrung versammelten sich kürzlich am HEITEC Standort Eckental. Rund 30 ehemalige inzwischen pensionierte Siemens-Ingenieure aus Österreich ließen sich vom Vorstandsvorsitzenden Richard Heindl, ebenfalls ein gebürtiger Österreicher, und dem Generalbevollmächtigten Johannes Feldmayer in die neue, faszinierende HEITEC-Technologie-Welt entführen.

Das Führungsduo informierte die Gruppe der "Erlanger-Österreicher" in einem sogenannten "Plauder-Treffen" über die aktuellen Errungenschaften in der Automatisierung und Elektronik im Zeichen der industriellen Digitalisierung. Unter dem Sammelbegriff HEITEC 4.0 wurde erfolgreich ein innovatives bewährtes Lösungsportfolio entwickelt, das herstellerunabhängig Menschen, Maschinen und industrielle Prozesse intelligent vernetzt. So kann eine praxisorientierte und schrittweise Einführung von Industrie 4.0 verwirklichen werden. HEITEC optimiert mit seinem umfassenden technologischen und anwendungsorientiertem Know-how Planungsprozesse, Produktionsabläufe, Anlagenverfügbarkeit und Produktqualität. Inbetriebnahmezeiten werden dadurch erheblich verkürzt, Kosten und Fehler deutlich reduziert.

Von den gewonnenen Erkenntnissen beim Blick hinter die Kulissen des internationalen Technologie-Unternehmen waren die "Insider" beeindruckt, die selbst jahrzehntelang bei Siemens wesentliche technische Forschritte prägten. Dazu gehören Gerhard Wahl, der frühere Vorsitzende des Konsortiums Transrapid, Hans Troger und Helmut Troder sowie Arnold Zankl, der ehemalige Leiter der Strategie-Entwicklung Technik des Siemens Bereichs Automation and Drives. In seinem Buch Meilensteine der Automatisierung, vom Transistor zur Digitalen Fabrik, beschreibt er die Entwicklung der Simatic-Steuerungstechnologie, die er lange Jahre bei Siemens begleitete.

Die Eindrücke seiner Landsleute beschreibt Wilfred Kopper, Sprecher der "Erlanger-Österreicher": "Die Evolution der Automatisierungstechnik und ihre Möglichkeiten vor allem im vergangenen Jahrzehnt sind fantastisch. Schade, dass wir nicht aktiv dabei sein können. Eine Mitarbeit hätte uns wahnsinnig Spaß gemacht."

Ein besonderes Wiedersehen feierte Richard Heindl bei dem Treffen mit Gerhart Becke. Der Büroleiter der Konstruktions- und Schalttechnik für Elektronik bei Siemens erteilte ihm Mitte der siebziger Jahre die ersten Aufträge aus den Bereichen Anlagenbau und Komponenten für Automatisierung, Software-Entwicklung sowie Leistungs-Elektronik. 

 

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