Neues HEITEC Technologie-Zentrum in Österreich: Drei Marktführer als Partner für Automatisierung und Digitalisierung

16.10.2019

Offizielle Eröffnung des neuen HEITEC Technologie-Zentrums in Österreich: Claudia Gassner, Jürgen Hörlendsberger (Geschäftsführer HEITEC Systemtechnik), Bürgermeister Johannes Pressl, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, HEITEC Vorstandsvorsitzender Richard Heindl mit Sohn Josef, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Haluk Menderes (Geschäftsführer ePLAN international), Johannes Feldmayer (HEITEC Generalbevollmächtigter), Martin Berger (Geschäftsführer ePLAN Österreich) und Sabine Krenslehner (v.l.). Foto: Mostropolis.at

Das Technologieunternehmen HEITEC mit über 20 nationalen und europäischen Standorten verbessert signifikant seine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Der Automatisierungs- und Digitalisierungspezialist eröffnete kürzlich im österreichischen Ardagger bei Amstetten ein weiteres innovatives Technologie-Zentrum im Beisein zahlreicher Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft, an der Spitze der österreichische Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka.
 
Wesentlicher Motor des dynamischen Wachstumskurses ist der HEITEC Vorstandsvorsitzende Richard Heindl. "Er hat die Vision und den Weitblick", lobte der HEITEC-Generalbevollmächtigte Johannes Feldmayer. Auch der österreichische Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka gratulierte zu diesem zukunftsweisenden Projekt und hob hervor: "Der Wirtschaftsstandort Österreich und die Gemeinden profitieren davon, dass es Unternehmer wie Richard Heindl gibt, die mehr tun als nur ein Unternehmen zu führen. Dass es möglich geworden ist, ein Technologie-Zentrum auf privater Basis zu etablieren, das Auslastung für Jahre und Jahrzehnte bietet, ist eine geniale Konzeption."
 
Im Hinblick auf die Herkunft von Richard Heindl bekräftigte der ÖVP-Politiker: "Wenn einer aus Waidhofen in Niederösterreich weggeht, und dann so wieder zurückkehrt und einen Mostviertler Anzug trägt, das zeigt, dass ein Unternehmer auch Wurzeln braucht, trotz aller technologischen Entwicklungen."
 
Am österreichischen Standort an der Autobahn A1 zwischen Linz und Wien haben sich bei HEITEC die ePLAN Software & Service GmbH sowie die CIDEON Software & Service GmbH& Co KG, zwei Unternehmen der weltweit agierenden Friedhelm Loh-Group, sowohl als Mieter wie auch als Technologie-Partner einquartiert. ePLAN gilt als Marktführer im elektrischen Engineering. Cideon ist ein Spezialist für mechanische Konstruktionssysteme. Daneben eröffnet der Weltmarktführer im Werkzeugmaschinenbau DMG MORI im Gebäude eine neue Niederlassung, um vor allem Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen ganz nah zu präsentieren.
 
Für die vier Unternehmen entstehen so unter einem Dach bedeutende Synergieeffekte. "Denn sie haben eines gemeinsam", wie der HEITEC Generalbevollmächtigte Johannes Feldmayer unterstrich, "alle Firmen haben einen hohen Technologieanspruch und treiben das Thema Automatisierung sowie Digitalisierung konsequent und häufig im Schulterschluss intensiv voran."
 
Für HEITEC liegt der Fokus in Ardagger besonders auf dem Bereich Anlagen- und Sondermaschinenbau für Automobilzulieferer, die Glas-, Pharma- und Werkzeugmaschinen-Industrie insbesondere für das Joint Venture mit DMG MORI. In diesem Zusammenhang betonte Johannes Feldmayer: "Was uns von den Mitbewerbern abhebt, ist der hohe Automatisierungs- und Digitalisierungsinhalt sowie die hohe Mess- und Prüftechnik. In dieser Hinsicht glauben wir, sind wir besser als der Wettbewerb."
 
Zum Beispiel werden am österreichischen Standort sogenannte digitale Zwillinge konzipiert, das virtuelle Modell einer Anlage, das die reale Anlage in Geometrie und im Verhalten exakt abbildet. Ziel ist dabei eine Software mit höchster Qualität sicher zu stellen, welche die Inbetriebnahmezeit der Anlage massiv reduziert, eine hohe Anlagenverfügbarkeit und die Verbesserung der Produktivität beim Kunden.
 
In unmittelbarer Nähe der Autobahnausfahrt Amstetten-West wurde auf einem Grundstück von rund 13.000 Quadratmetern ein Technologie-Zentrum mit 3500 Quadratmetern Bürofläche und modernste  Produktionsflächen auf 1.500 Quadratmetern errichtet. Insgesamt bietet das Gebäude Platz für rund 120 Mitarbeiter. Die Investitionssumme betrug über sechs Millionen Euro. "Für den Standort sprechen", wie Johannes Feldmayer erklärte, "die hervorragende Verkehrsanbindung, die insgesamt gute Infrastruktur, erschwingliche Grundstückspreise, mögliche Erweiterungsoptionen und vor allem die Verfügbarkeit von hervorragenden Fachkräften."
 

Weitere Fotos der Eröffnungsgala gibt's hier www.mostropolis.at

 

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