News / 09.07.2018

Verarbeitung realer Maschinendaten: HEITEC Mitarbeiter glänzten bei Hackathon

Verarbeitung realer Maschinendaten: HEITEC Mitarbeiter glänzten bei Hackathon

HEITEC kann auf seine Mitarbeiter besonders stolz sein. Quasi stellvertretend für die Belegschaft demonstrierten kürzlich zwei Softwareentwickler aus der Niederlassung Crailsheim höchste Motivation, Top-Qualifikation, fachliche Kompetenz und Expertise in Sachen Automatisierung und Digitalisierung.

Beim hochkarätigen Hackathon Predictive Maintenance an der Munich Business School (MBS), ausgerichtet vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Bayern, der Managementberatung UNITY AG und der NEXT Data Service AG, schnitten die HEITEC-Mitarbeiter Benjamin Schirle (25) und Jonathan Hasenfuß (28) hervorragend ab. Hasenfuß verfehlte sogar knapp den Gesamtsieg und wurde Zweiter.

Bei einem Hackathon (Wortschöpfung aus "Hack" und "Marathon") arbeiten Programmierer unter Zeitdruck ein Wochenende lang an einem Projekt.  Es ist eine kollaborative Software- und Hardware-Entwicklungsveranstaltung. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb der Dauer dieser Veranstaltung gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen. Aufgabe beim Hackthon in München war es, in drei aufeinanderfolgenden interaktiven Workshops reale Maschinendaten zu verarbeiten und zu klassifizieren, um letztendlich ein künstliches neuronales Netz mit ebendiesen Daten trainieren zu können.

Predictive Maintenance verfolgt als eine der Kernkomponenten von Industrie 4.0 einen vorausschauenden Ansatz und wartet Maschinen und Anlagen proaktiv, um Ausfallzeiten niedrig zu halten. Das Verfahren nutzt hierfür von Sensoren erfasste Messwerte und Daten und grenzt sich deutlich von herkömmlichen Wartungsansätzen wie der reaktiven oder präventiven Wartung ab. Aufgrund der riesigen Datenmengen kommen Techniken und Datenbanken aus dem Big-Data-Umfeld zum Einsatz. Die erfassten Messwerte und Diagnosedaten werden von den Maschinen über Netzwerke an Servicezentralen oder direkt an die Hersteller übermittelt. Als netzwerktechnische Basis fungiert in vielen Fällen das Internet of Things (IoT).

In diesem Bereich verfügen die HEITEC-Mitarbeiter Benjamin Schirle und Jonathan Hasenfuß über besondere Fachkenntnisse. Sie gehören zum Entwicklungsteam von HeiMAX, dem mobilen Wartungsassistenten von HEITEC. Für die strukturierte Bearbeitung von Aufgabenlisten bietet er zeit- und kosteneffiziente Lösungen und ermöglicht die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen. Die webbasierte Software HEITEC Mobile Assistant X sorgt untger anderem für einen optimierten und papierlosen Workflow bei Planung, Koordination und Ausführung von Arbeiten für Maschinenaufbau, deren Service und Instandhaltung. Durch die Kommunikation mit übergeordneten Systemen im Unternehmen wie beispielsweise SAP, CAD oder speziellen Instandhaltungsprogrammen stehen den Nutzern alle notwendigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung, werden stets aktualisiert und ausgebaut. HeiMAX optimiert Abläufe und Prozesse, speichert alle Daten zentral und liefert spezifische elektronische Auswertungen und Berichte.

Die leidenschaftlichen Software-Entwickler Benjamin Schirle und Jonathan Hasenfuß fanden über Praktika zu HEITEC. Sie studierten an der Universität in Stuttgart bzw. an der Fachhochschule Aalen. Ihren Wechsel zu HEITEC haben sie bisher nicht bereut – im Gegenteil. Uniso betonten Sie: "Wir fühlen uns sehr wohl. Gerade für Studenten und Uni-Absolventen bestehen tolle Möglichkeiten, um frühzeitig an bedeutenden Projekten mitarbeiten und dadurch wichtigen Erfahrungen für die Karriere sammeln zu können."

HEITEC ermöglicht an allen Standorten Pflichtpraktika in den Bachelor-, Master- oder Diplom-Studiengängen, in denen die Studierenden die praktische Projektarbeit einüben können. Außerdem bietet HEITEC das Anfertigen von Abschlussarbeiten mit innovativen und herausfordernden Themenstellungen in Absprache mit Universitäten und technischen Hochschulen an. Willkommen sind auch Abiturienten ohne Studium als Auszubildende.