News / 26.09.2018

HEITEC auf der Fachpack: Digitalisierung bringt Wettbewerbsvorteile

Die Digitalisierung der Produktionsprozesse steht im Mittelpunkt des HEITEC-Auftritts bei der Fachpack, der europäischen Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik. In Halle 2, Stand 422, des Nürnberger Messezentrums präsentiert das Technologieunternehmen am Gemeinschaftsstand des Packaging Valley unter dem Motto "HEITEC 4.0 - Schneller zur vernetzten Produktion" seine Lösungen und Produkte HeiVM - Digitales Engineering, HeiTPM - Horizontale und vertikale IT-Integration / Daten Monitoring und Analyse und HeiMAX - Mobile Assistenzsysteme.

Eine entscheidende Rolle bei der Digitalisierung spielen dabei Simulationswerkzeuge wie der Digitale Zwilling. Das betonte Michael Messerschmidt, HEITEC-Geschäftsfeld Entwicklung Software, bei seinem Vortrag im Forum TechBox des Automation Valley zum Thema "Chancen von Simulation und digitalen Zwillingen in der Verpackungsindustrie". Er unterstrich: "Unternehmen, die bereits jetzt auf diese Technologien setzen, sichern sich entscheidende Wettbewerbsvorteile."

Ein wesentlicher Produktivitätshebel bei der Anlagenerrichtung ist die softwarebasierte Unterstützung der Engineering-Prozesse durch virtuelle Modelle von Maschinen, Anlagen, Roboterapplikationen und Materialflüssen in detailgetreuer 3D-Abbildung. Umfangreiche Bibliotheken virtueller Komponenten, wie Pressen, Roboter, Förderbänder, aber auch ganze Automatisierungssysteme und einzelne Sensoren und Aktoren erleichtern das Modellieren.

So können Automatisierungskonzepte sowohl in ihrer Funktionalität als auch in ihrem realen Zeitverhalten getestet und Prozessabläufe optimiert werden. Mit dem Konzept der realen Inbetriebnahme am virtuellen Modell können alle gegenwärtigen und künftigen Betriebsabläufe in der entsprechenden Produktionsumgebung in Echtzeit simuliert und mit der Original-Automatisierungssoftware gesteuert werden.

In Verbindung mit dem digitalen Zwilling der Anlage besteht die Möglichkeit die Produktion im Büro zu analysieren. So lassen sich Optimierungsstrategien für den Produktionsablauf entwerfen, Fehlerursachen erforschen und Qualitätsdaten bewerten. Veränderungen können dann am virtuellen Modell getestet und bei erfolgreichem Verlauf in die Anlage eingebracht werden. Und das deutlich schneller und kostengünstiger als in der physischen Welt.