Unser Expertenteam im Bereich Elektronik hat kürzlich sein OpenVPX-Board-Konzept als Projektbeispiel für Edge-Anwendungen im Verteidigungsbereich vorgestellt. Das Board dient als konzeptioneller Entwurf und zeigt ein mögliches Lösungsdesign. Dank seines modularen Aufbaus lässt es sich bedarfsgerecht an individuelle Anforderungen anpassen.
Das kompakte Modul ist für den Einsatz in OpenVPX Systemen (VITA 65) ausgelegt und integriert ein leistungsstarkes FPGA Intel Arria V mit Linux-Betriebssystem als zentrale Recheneinheit. Optional lässt sich für kleine Edge-Workloads eine KI-Beschleunigerkarte z.B. die Hailo-8 (bis zu 26 TOPS) über eine M.2-Schnittstelle anschließen.
Das VPX-Board umfasst eine kundenspezifisch anpassbare Frontplatte, an der sich ein SFP-Slot (für Kupfer- oder Glasfaser-Module), ein Ethernet-Port sowie diverse Status-LEDs befinden. Über den rückseitigen VPX-Stecker werden die Daten per PCIe an die Backplane weitergegeben, sodass die Karte problemlos mit weiteren Karten im System kommunizieren kann. Die Backplane ist speziell an die Anforderungen der Verteidigungsindustrie ausgelegt und kann bei Bedarf ebenfalls in kundenspezifischen Ausführungen angeboten werden.